Aktuelle Projekte

aNna – auch in der Nacht nicht alleine - 04/2020 - 03/2023

 

aNna – auch in der Nacht nicht alleine

Für pflegebedürftige Personen und ihre pflegende Angehörige besteht aktuell in den Abend- und Nachstunden ein Mangel von Unterstützungsangeboten. Die Versorgungslücke führt bzw. verstärkt Überforderungs- und Belastungssituationen von pflegenden Angehörigen. Aktuell ist als Lösung lediglich eine Versorgung in einer vollstationären Pflegeeinrichtung möglich, was nicht den Wünschen und Bedürfnissen der Pflegebedürftigen entspricht und der Strategie „ambulant vor stationär“ entgegensteht.

Ziel des Projektes aNna ist, das Unterstützungssystem der Pflegeinfrastruktur in den Abend- und Nachtstunden weiterzuentwickeln und dadurch die Lebensqualität älterer Personen und pflegender Angehöriger zu verbessern. Hierzu wird eine internationale Recherche zu neuen Angebotsformen und eine differenzierte Erhebung der Bedarfe und Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und ihrer pflegenden Angehörigen durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden im Projekt partizipativ verschiedene Unterstützungsformate entwickelt und in Kooperationen mit weiteren Praxispartnern getestet und gemeinsam mit der Zielgruppe evaluiert. Gleichzeitig werden die zur Implementierung benötigten Rahmenbedingungen untersucht.

aNna ist ein Kooperationsprojekt der Franziskusheim gGmbH, einer breit aufgestellten und innovationsfreudigen Pflegeeinrichtung, und der MA&T GmbH.
Im Projekt aNna werden von MA&T neben der Beteiligung an den Recherche- und Entwicklungsarbeiten für neue Unterstützungsangebote insbesondere die Entwicklung und Auswertung der Bedarfserhebung und späteren Evaluation bearbeitet. Darüber hinaus wirkt MA&T an der Erarbeitung von Voraussetzungen für die Übertragung der Ergebnisse des Projektes in die Regelversorgung mit.

 

Projektlaufzeit: 01.04.2020 bis 31.03.2023

Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

 

 

Care- & Mobility-Innovation - 01/2020 - 12/2022

Das Projekt „Care and Mobility Innovation“ dient der Entwicklung und Implementierung einer regional getriebenen Innovationsstrategie für die Leitmärkte digitale Gesundheitswirtschaft und intelligente Mobilität.

Die Region Aachen soll zu einem führenden Standort für telemedizinische Anwendungen und für die intelligente Mobilität der Zukunft werden.

Dabei verfolgt die regionale Innovationsstrategie nicht nur das Ziel, jede Branche für sich zu stärken und angesichts der digitalen Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Der Ansatz konzentriert sich insbesondere auf die Potenziale, die sich aus der Verknüpfung der beiden Branchen Gesundheitswirtschaft und Mobilität ergeben.

MA&T unterstützt in dem Projekt die Entwicklung innovativer Ideen für die Gesundheitswirtschaft und den Ansatz, dass neue Fachkräfte für die Gesundheitswirtschaft gewonnen werden können, wenn die Branche sich als innovativ und technikaffin präsentiert

Forschungs- und Projektpartner:

  • Region Aachen Zweckverband
  • Stadt Aachen
  • DigitalHUB e.V.
  • Universitätsklinikum der RWTH Aachen - Innovationszentrum für Digitale Medizin
  • GO mobile AG
  • AGIT mbH
  • Medlife e.V.
  • MA&T Sell & Partner GmbH
  • StädteRegion Aachen
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mb

Homepage: https://careandmobility.de/

Projektlaufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2022

Das Projekt wird gefördert durch Europäische Union (EFRE) 2014-2020 "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" und das Land NRW

 

 

PfleBeO - Expertise - 12/2019 - 10/2021

PfleBeO-Teilprojekt von MA&T: Expertise zur lebensweltbezogenen Bewegungs- und Gesundheitsförderung für Bewohnerschaft und Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen

 

Der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) hat das Projekt „Pflegeeinrichtungen – Bewegungsfreundliche Organisationen“ (PfleBeO) initiiert und ist Auftraggeber der verschiedenen Teilprojekte.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, ein Konzept zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, welches bewegungsfördernde Strukturen und Prozesse in stationären Pflegeeinrichtungen stärkt. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines Qualifizierungsangebots. Die durch das Angebot qualifizierten „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sollen Beratungs- und Schulungsleistungen sowie Netzwerkarbeit im Sinne des Lebensweltansatzes erbringen und dadurch Pflegeeinrichtungen unterstützen, nachhaltig Veränderungen in ihren Organisationen hin zu mehr Bewegungsgesundheit zu bewirken.

In dem von MA&T verantworteten Teilprojekt 4 werden eine Expertise und ein Handlungsleitfaden für stationäre Pflegeeinrichtungen erarbeitet. Darin werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Bewegungsförderung für die Bewohnerschaft mit Gesundheitsförderung für die Beschäftigten stationärer Pflegeeinrichtungen verknüpft werden kann. Auch dieses Wissen wird Teil des Instrumentariums der „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sein.

Zunächst wird in einer Expertise beschrieben werden, ob, wie und unter welchen Bedingungen eine solche Integration von bewegungs- und gesundheitsfördernden Ansätzen für Bewohnerschaft und Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen möglich ist. Dazu werden anknüpfend an eine Literaturanalyse Interviews und Workshops mit Experten (z. B. aus themenverwandten Projekten, aus Verbänden und Ministerien und von Präventionsträgern) durchgeführt sowie Vor-Ort-Maßnahmen anderer Teilprojekte begleitet und ausgewertet.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird ein Vorschlag entwickelt, welche Strukturen und Inhalte ein „Integriertes Gesundheitsmanagementsystem“ haben könnte, das gleichzeitig auf Bewohnerschaft und Beschäftigte zielt und in ein ganzheitliches Managementsystem für stationäre Pflegeeinrichtungen eingebettet ist.

Projektlaufzeit: Dezember 2019 bis Oktober 2021.

 

PfleBeO - Organisationsentwicklung - 11/2019 - 12/2022

PfleBeO-Teilprojekt von MA&T: Beratung zur bewegungsfördernden Organisationsentwicklung für Bewohner/innen in stationären Pflegeeinrichtungen

 

In dem PfleBeO-Projekt ist MA&T u.a. mit der begleitenden Beratung zur Organisationsentwicklung für das Projekt zu „bewegungsfreundlichen Lebenswelten in stationären Pflegeeinrichtungen“ der Forschungsgruppe Geriatrie Lübeck beauftragt.

Der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) hat das Projekt „Pflegeeinrichtungen – Bewegungsfreundliche Organisationen“ (PfleBeO) initiiert und ist Auftraggeber der verschiedenen Teilprojekte.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, ein Konzept zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, welches bewegungsfördernde Strukturen und Prozesse in stationären Pflegeeinrichtungen stärkt. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines Qualifizierungsangebots. Die durch das Angebot qualifizierten „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sollen Beratungs- und Schulungsleistungen sowie Netzwerkarbeit im Sinne des Lebensweltansatzes erbringen und dadurch Pflegeeinrichtungen unterstützen, nachhaltig Veränderungen in ihren Organisationen hin zu mehr Bewegungsgesundheit zu bewirken.

In dem hier aufgeführten Teilprojekt unterstützt MA&T die Forschungsgruppe Geriatrie Lübeck (bekannt u.a. durch das LMB: Lübecker Modell Bewegungswelten) in Fragen der Organisationsentwicklung in Pflegeeinrichtungen. Dieses Teilprojekt besteht aus zwei Phasen: Zunächst wird gemeinsam mit zehn stationären Pflegeeinrichtungen erprobt, wie Bewegungsförderung mittels eines partizipativen Prozesses geplant und umgesetzt werden kann. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus Phase 1 wird eine Qualifizierung zum/r „Bewegungsberater*in für Pflegeeinrichtungen“ entwickelt. In der zweiten Phase werden neu qualifizierte Bewegungsberater*innen den partizipativen Prozess zur Bewegungsförderung in weiteren zehn Einrichtungen umsetzen. In beiden Phasen werden die Effekte auf die Mobilität der Bewohnerschaft evaluiert.

Projektlaufzeit: November 2019 bis Dezember 2022

 

AIDA - 11/2019 - 10/2022

Mit dem Projekt AIDA soll ein Konzept für Televisiten in stationären Altenpflegeeinrichtungen entwickelt und umgesetzt werden. Dadurch soll eine bedarfsgerechte Versorgung von Patient/inn/en in Alten- und Pflegeheimen gewährleistet und Arztpraxen sollen entlastet werden. Über eine telemedizinische Anwendung soll eine räumlich unabhängige Verfügbarkeit ärztlicher Fachkompetenz adressiert werden.

Der Fachkräftemangel führt zu einer Arbeitsverdichtung auf ärztlicher und pflegerischer Seite. Aus diesem Grund kann nur noch selten ein Hausbesuch im Alten- oder Pflegeheim stattfinden. Außerdem wird bei einer Zustandsverschlechterung meist direkt ein Notruf abgesetzt, der unmittelbar in einer Krankenhauseinweisung endet, auch wenn die Patienten häufig ambulant in ihrer Pflegeeinrichtung weiterbehandelt werden könnten.

Ziel von AIDA ist die Entwicklung eines neuartigen Konzeptes zur Verbesserung der Patientenversorgung und eine arbeitswissenschaftliche und ökonomische Betrachtung der stationären Altenpflege durch diese Veränderung. Dabei sollen nicht nur die betreuenden Hausärzte telemedizinisch angebunden werden, sondern auch als 24/7-Überbrückung ein telemedizinischer Notdienst eingerichtet werden. So können ärztliche und pflegerische Personalkapazitäten effektiver genutzt, sowie eine ganzheitliche Patientenversorgung gewährleistet werden.

Im Projekt AIDA werden von MA&T sowohl Fragen der Organisationsentwicklung, Arbeitsgestaltung und Qualifizierung bei der Einführung von Televisiten in Altenheimen und Arztpraxen bearbeitet, als auch Lösungen für die die rechtlichen und ökonomischen Fragen entwickelt, die bei der Vorbereitung der Übertragung der Ergebnisse des hier beantragten Projektes in die Regelversorgung entstehen.

Projektpartner:

  • Uniklinik RWTH Aachen, Klinik für Anästhesiologie, Sektion Medizintechnik
  • Docs in Clouds TeleCare
  • MA&T Sell & Partner GmbH
  • Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd
  • Sankt Gereon Seniorendienste

Projektlaufzeit: November 2019 bis Oktober 2022

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage: www.projekt-aida.org

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union (EFRE) 2014-2020 "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" und das Land NRW

 

 

Digikomp-Ambulant - 07/2019 - 06/2022

Ambulante Alten- und Krankenpflegekräfte stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn mit wenig Personal bei hoher psychischer und körperlicher Belastung qualitativ hochwertige Pflege geleistet werden soll.

Von verschiedenen Unternehmen werden für diese Problematik pflegeunterstützende Technologien entwickelt und angeboten, aber es fällt nicht leicht, den tatsächlichen Bedarf der Pflegekräfte zu adressieren.

Im Forschungsprojekt DigiKomp-Ambulant sollen hierzu in enger Kooperation zwischen Entwickler*innen und Anwender*innen neue benutzerfreundliche Lösungen erarbeitet werden.

Ausgangspunkt ist die Entwicklung einer neuen Sensorik, die die Daten (Vitaldaten, Bewegungsdaten etc. ) erfasst, die von den Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, den Pflegekräften und den betreuenden Ärzten  für wesentlich gehalten werden.

Eine neue Vernetzungssoftware bietet die Grundlage, den Pflegekräften wichtige Informationen auch dann zugänglich zu machen, wenn sie nicht vor Ort sind. Auf diese Weise können die ambulanten Einsatzkräfte Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit Mensch und Technik erlangen: sie sind besser vorbereitet, können anstehende Tätigkeiten zielgerichtet durchführen und stehen in Kontakt mit allen Beteiligten. So bleibt mehr Zeit für Kommunikation und Beziehungsgestaltung durch persönliche Gespräche.

Projektpartner, die mit uns (MA&T) als Projektkoordinator in diesem Forschungsvorhaben zusammenarbeiten:

Projektlaufzeit: Juli 2019 bis Juni 2022

Ein Verbundprojekt im Rahmen der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung und Entwicklung auf dem Gebiet „Zukunft der Arbeit – Mittelstand: innovativ und sozial“.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der MA&T Sell & Partner GmbH.

Weit Mehr! - Weiterbilden Metall Rheinland - 05/2018 - 04/2021

Das Projekt „Weit mehr!“ richtet sich an metallverarbeitende Betriebe im Rheinland.
Es werden pilothaft Weiterbildungsstrukturen entwickelt, umgesetzt und erprobt, die sich an konkreten drei betrieblichen Problemlagen orientieren:

- alternde Belegschaften: Einführung von Gruppen- und Mischarbeit inkl. der Umsetzung von konkreten Qualifizierungsmaßnahmen
- Digitale Transformation und Lean-Konzepte: Unterstützung von Fach- und Führungskräften durch Qualifizierung
- Fachkräftemangel: An- und Ungelernte durch fachliche Qualifizierungen fit machen für erweiterte Wertschöpfung

Um die unterstützende Rolle von Führungskräften und Betriebsräten zu gewährleisten, werden diese im Rahmen des Projekts gezielt sensibilisiert und geschult.

Wir bilden Prozessbegleiter/innen aus, die als Promotoren von Organisations- und Personalentwicklung in den Betrieben tätig werden und Nachhaltigkeit der geschaffenen Strukturen garantieren sollen. Die erworbenen Qualifikationen der Mitarbeitenden werden in einem individuellen Kompetenzpass dokumentiert, somit können für die Zielgruppe „An- und Ungelernte“ Ausbildungsinhalte zertifiziert werden, die in Ihrer Summe zu einem facharbeiterähnlichen Niveau führen können.

Unsere Herangehensweise basiert auf einer Analyse des Ist-Zustandes im Unternehmen, daraufhin werden Soll-Konzepte herausgearbeitet und die Umsetzung in die Wege geleitet.
Die lokalen Sozialpartner, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper und die IG Metall Köln-Leverkusen, unterstützen das Projekt und beteiligen sich am Ergebnistransfer.
Um die genannten Ziele zu erreichen gliedert sich „Weit mehr!“ in drei Teilprojekte auf:

1. Personal nachhaltig entwickeln (MA&T)
2. Mitbestimmen und Beteiligen (bsb)
3. Führen und Leiten (INOWIS)

Die Qualifizierungs- und Beratungsunternehmen MA&T, bsb und INOWIS ergänzen sich in Ihren Kompetenzen und vertreten den sozialpartnerschaftlichen Charakter auch auf der Dienstleisterseite. Weiter Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: Mai 2018 - April 2021
Das Projekt „Weit Mehr!“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

ESF-Evaluation - 07/2017 - 12/2024

Im Auftrag des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien (Region Eupen – St. Vith) evaluiert MA&T gemeinsam mit weiteren Partnern (Nadine Spoden, H&P Luxemburg, und Antonius Schröder, Dortmund) die Umsetzung des Operationellen Programms des ESF (Europäischer Sozialfonds) in der Förderperiode 2014-2020 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Ziel der evaluierten ESF-Projekte ist die Unterstützung arbeitsuchender Menschen in den Prioritätsachsen Beschäftigung, Soziale Integration und Bildung/Weiterbildung.

Bei der Evaluation werden u.a. die folgenden Bewertungsaspekte einbezogen:

  • Relevanz: Angemessenheit der Zielsetzungen in Bezug zum Bedarf
  • Kohärenz: Zusammenspiel untereinander und mit anderen geförderten Maßnahmen
  • Wirksamkeit: Realisierung der geplanten Ziele
  • Effizienz: Finanzieller Aufwand, Teilnehmerzufriedenheit
  • Mehrwert: Additionalität zu anderen Leistungen, Deckungsgrad der Teilnehmer zur potentiellen Zielgruppe

Die Prioritätsachse „Beschäftigung“ richtet sich vorrangig an Arbeitsuchende, deren Einstieg bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erleichtert werden soll. In der Prioritätsachse „Soziale Integration“ werden vornehmlich Menschen mit mehrfachen Integrationshemmnisse angesprochen. Die Prioritätsachse „Bildung und Weiterbildung“ richtet sich in erster Linie an Arbeitnehmer und Selbständige, die durch Beratung und berufliche Weiterbildung ihre Beschäftigungssituation stärken und verbessern können.

Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Dezember 2024

ZIQ - Zielgruppen im Quartier - 03/2017 - 08/2019


Der Trend in den meisten Industrieländern geht weg von großen stationären Einrichtungen hin zu kleinteiligen und stärker auf die individuellen Bedarfe älterer Menschen angepassten Wohnformen. Hilfebedürftigen soll so ein Verbleib im Quartier in unmittelbarer Nähe zum gewohnten Umfeld ermöglicht werden.

Das Projekt will dazu beitragen, dass moderne Quartierskonzepte auch zielgruppenspezifisch zugeschnitten werden, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, für ältere Frauen mit Traumaerfahrungen oder für ältere Menschen mit Behinderung.

Im Rahmen des Projektes werden in beispielhaften Quartieren in Hückelhoven und Recklinghausen zielgruppenspezifische Bedarfe erfasst und in zielgruppengerechte Dienstleistungen überführt.

So können wirtschaftliche Impulse für die Bau- und Pflegewirtschaft mit zielgruppengerechten Innovationen für Pflege und Gesundheit Älterer kombiniert werden. Aus den umgesetzten Innovationsbeispielen werden Instrumente für andere Quartiere abgeleitet.

Zielgruppen im Quartier – Modellhafte Umsetzungen kultursensibler, gendergerechter, inklusiver und traumasensibler Quartierskonzepte für eine zielgruppenadäquate Versorgung älterer Menschen

Projektpartner:

  • MA&T Sell & Partner GmbH, Würselen
  • Lebenshilfe Mitte Vest e.V., Recklinghausen
  • Paula e.V., Köln
  • St. Gereon Seniorendienste gGmbH, Hückelhoven

Internet: www.zielgruppen-im-quartier.de

 

Projektlaufzeit: März 2017 bis August 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation Pflege und Alter des Landes Nordrhein Westfalen

 

GanPS - Industrie Arbeit 4.0 für KMU im Rahmen Ganzheitlicher Produktionssysteme - 11/2016 - 01/2019


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Förderbereich "KMU-innovativ" das von MA&T mit entwickelte Verbundprojekt GanPS 4.0.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung KMU-fähiger, übertragbarer, aber einzelbetrieblich anpassbarer Strategien, um neue Technologien aus dem Spektrum "Industrie 4.0" erfolgreich in produzierenden KMU der metallverarbeitenden Industrie einsetzen zu können.

Nähere Informationen finden sich auf der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: November 2016 - Januar 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Pflege Prävention 4.0 - 01/2016 - 04/2019

Pflege-Prävention 4.0 ist ein Verbundprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Zentraler Projektgegenstand ist die Erforschung von präventiven Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit in der Altenpflege von heute und von morgen.

Am Projekt beteiligen sich fünf Unternehmen aus Forschung und Praxis in NRW:

  • als Koordinator das private Forschungs- und Beratungsinstitut MA&T aus Würselen bei Aachen (FKZ 01FA15096)
  • als Forschungspartner das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. in Köln
    (FKZ: 01FA15097) und die DAA (Deutsche Angestellten Akademie) aus Bielefeld
    (FKZ: 01FA15171) sowie
  • als Praxispartner die Johanniter Seniorenhäuser GmbH, Regionalzentrum West in Köln
    (FKZ: 01FA15100) sowie
    die St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven-Brachelen (FKZ: 01FA15099).

Es soll erforscht werden, wie sich Beschäftigte in der professionellen Altenpflege in den verschiedenen berufsbiografischen Phasen von der Ausbildung bis zum Berufsende mit der eigenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit auseinandersetzen und wie sie angeregt werden können, Gesundheitsprävention als Chance für bessere Arbeit und bessere Selbstverwirklichung zu erkennen und eigenaktiv anzugehen.

Dafür sollen die Arbeitgeber verbesserte Konzepte der Arbeitsgestaltung entwickeln und umsetzen.

Neue Konzepte zum Einsatz von digitalen Technologien und technischen Assistenzsystemen und neue Strategien zur Rotation zwischen verschiedenen Dienstleistungsangeboten von Einrichtungen der Altenpflege sollen für einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz genutzt werden.

Das Projekt läuft drei Jahre ab dem 01.01.2016 und wird mit 1 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ gefördert. Die Projektträgerschaft liegt beim PTKA Projektträger Karlsruhe.

Weitergehende Informationen finden Sie aufg der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: Januar 2016 - April 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)