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TELEPIK erreicht wichtigen Meilenstein: Projekt geht in die nächste Phase

Nach rund einem Jahr Projektlaufzeit hat das Verbundprojekt TELEPIK – Tele-unterstützte Pflege im Katastrophenfall einen wichtigen Meilenstein erreicht. Beim gemeinsamen Halbzeittreffen blickten die Projektpartner auf die bisherigen Arbeiten und Ergebnisse zurück und richteten zugleich den Blick auf die kommenden Projektphasen.

Ziel von TELEPIK ist es, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Katastrophen- und Krisensituationen durch telepflegerische Unterstützung zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung eines Systems, das insbesondere in temporären Betreuungseinrichtungen eingesetzt werden kann. Pflegefachliche Expertise soll so auch aus der Ferne verfügbar gemacht werden, um Einsatzkräfte und unterstützende Personen vor Ort bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen. Gleichzeitig sollen relevante Informationen schneller zugänglich sein und durchgeführte Maßnahmen und Prozesse besser dokumentiert werden können.

Wir von MA&T bringen dabei insbesondere unsere Expertise in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Organisation und Pflege ein. Im Fokus steht unter anderem die Frage, wie Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortlichkeiten und personelle Ressourcen so gestaltet werden können, dass telepflegerische Unterstützung auch unter den besonderen Bedingungen einer Katastrophenlage praxistauglich eingesetzt werden kann.

Mit dem Abschluss wesentlicher Grundlagenarbeiten beginnt nun eine besonders praxisnahe Projektphase. Der Demonstrator des TELEPIK-Systems wird weiterentwickelt und die bisher erarbeiteten Konzepte werden konkretisiert und zusammengeführt. Im weiteren Projektverlauf ist unter anderem eine umfassende simulierte Betreuungssituation vorgesehen, in der die entwickelten Lösungen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen erprobt und evaluiert werden.

TELEPIK wird gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz e. V. – Generalsekretariat, der Uniklinik RWTH Aachen und der MA&T Sell & Partner GmbH umgesetzt. Das Projekt wird im Rahmen des Programms der zivilen Sicherheitsforschung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

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