GanPS 4.0

Gan PS 4.0

Das BMBF fördert im Förderbereich "KMU-innovativ" das von MA&T mit entwickelte Verbundprojekt GanPS 4.0.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung KMU-fähiger, übertragbarer, aber einzelbetrieblich anpassbarer Strategien, um neue Technologien aus dem Spektrum "Industrie 4.0" erfolgreich in produzierenden KMU der metallverarbeitenden Industrie einsetzen zu können.

Nähere Informationen finden sich auf der Projekthomepage: www.ganps.de

ABA

Auch in der überwiegend mittelständisch organisierten Metall- und Elektroindustrie in NRW besteht die Herausforderung, mit durchschnittlich älter werdenden Beschäftigten produktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das Modellprojekt ABA entwickelt im Rahmen der Landesinitiative "Arbeit gestalten NRW" im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) Instrumente, um Beschäftigten sowohl großer als auch kleiner und mittelständischer Produktionsunternehmen unter besonderer Berücksichtigung taktgebundener Arbeitsplätze dabei helfen zu können, ihre Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten.

Modellhaft werden aus dem bestehenden arbeitswissenschaftlich anerkannten Instrumentarium konkrete betriebliche Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt, kombiniert, getestet, ausgewertet und für den Transfer insbesondere zu anderen KMU in NRW aufbereitet.

Unter Beteiligung der Beschäftigten und in guter Zusammenarbeit von Geschäftsleitungen, Führungskräften und Belegschaftsvertretungen sollen vorbildliche Konzepte umgesetzt werden, um dem altersbedingten Abbau körperlicher Leistungsfähigkeit durch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und der Gesundheitsförderung entgegen zu wirken.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

Projektlaufzeit: Feb 2016 - Feb 2018
Das Projekt ABA wird im Rahmen der Landesinitiative „Arbeit gestalten NRW“ durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

GemIni

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts - und erzielen damit einen Großteil der gesamten Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik. Doch sind sie auch Zwerge unter Riesen und tagtäglich dem Kampf David gegen Goliath ausgeliefert. Sie müssen dafür kämpfen, nicht vor den großen Unternehmen und Global-Playern zu kapitulieren.Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit der Fördermaßnahme «KMU-innovativ» kleine und mittlere Unternehmen dabei, einen Weg zu finden, gegen Großunternehmen zu bestehen und ihr Innovationspotenzial zu stärken.
In dem Modellprojekt mit dem Titel «Gemeinschaftsinitiative zur Verbesserung von Wertschöpfung und Arbeitsfähigkeit» (Gemini) soll die Zusammenarbeit und Vernetzung von kleinen und mittelständischen Unternehmen verbessert werden. Das verbindende Thema ist dabei die Anpassung von aus der Großindustrie bekannten „Ganzheitlichen Produktionssystemen“ auf die Bedarfe der klein- und mittelständischen Unternehmen.Projektbeteiligte sind die

Alle vier Produktionsunternehmen sind in dem Bereich Schmiede- und Stahlindustrie beheimatet und die Gestaltung zukunftsfähiger und konkurrenzfähiger Produktionssysteme ist für sie eine besondere Herausforderung. Als nicht gefördertes Unternehmen ergänzt die Sundwiger Drehtechnik GmbH aus Hemer den Projektverbund. Die bsb GmbH aus Köln unterstützt die Beteiligung von Betriebsräten im Projekt und die Technologieberatungsstelle (TBS) beim DGB NRW e.V sowie der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V. sind als Transferpartner aktiv.

Im Rahmen des Modellprojektes soll nun gemeinsam ein Produktionssystem für kleine und mittelständische Unternehmen in Form eines Managementmodells entwickelt und erprobt werden. Denn aus Gründen der Effizienz verlangten Großunternehmen von den kleinen Zulieferbetrieben auch immer häufiger zertifizierte Managementsysteme, die dort meist nicht vorhanden sind, erklären die Geschäftsführer der nun kooperierenden Unternehmen.
Bei der Entwicklung dieser Systeme werden die Unternehmen auch die Belegschaft einbeziehen und vom Erfahrungsschatz der Mitarbeiter profitieren. Die Erfahrungen, die die Mitarbeiter in der Auftragsabwicklung, Fertigung und in der Qualitätssicherung bereits gesammelt haben, werden im Projekt genutzt. Zudem soll eine Überbetriebliche Zusammenarbeit dazu betragen, Innovationshürden zu überwinden und neue Produkte zu entwickeln.

Know-how bündeln

Neben Erfahrungsaustausch und Qualifizierung wird es die Aufgabe der betrieblichen Arbeitsgruppen sein, abgestimmte, unternehmensspezifische und -übergreifende Lösungen zu erarbeiten, die sich an den Interessenschwerpunkten der Kleinen und Mittleren orientieren. Die Kooperation soll in der gesamten Branche und bei den kleinen und mittleren Unternehmen der Region Synergieeffekte auslösen.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Projekt finden Sie unter: www.projekt-gemini.de

Leitfaden GemPS zum download.
Leitfaden GemPs für Betriebsräte zum download.

Projektlaufzeit: Mai 2012 - April 2014
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Lernpromotoren

Innerhalb des Projekts Lernpromotoren entwickelt die MA&T Sell & Partner GmbH ein Ausbildungsprogramm zum/r "betrieblichen Lernpromotor/-in". Dabei handelt es sich um ausgewählte Beschäftigte, die dazu befähigt werden betriebsintern folgende Aufgaben zu bewältigen:

  • Identifikation betrieblicher Weiterbildungsbedarfe,
  • Planung, Organisation und Durchführung dieser Weiterbildung, intern oder extern, möglicherweise im Verbund,
  • Dokumentation und Auswertung der Weiterbildung und
  • Transfer des lebenslangen Lernens in den betrieblichen Alltag.

Getestet wird die Ausbildung in 8 Modellbetrieben aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Bei der Auswahl der 18 Beschäftigten, welche zu Lernpromotoren ausgebildet werden, steht MA&T zur Verfügung. Insgesamt werden 2 Ausbildungsreihen durchgeführt. Die 1. Reihe startet im September 2011 und läuft über 7 Module zu jeweils 2 Tagen verteilt über 1 Jahr. Die Ausbildung wird während und nach diesem Zeitraum von betrieblichen Lernprojekten begleitet, in denen weitere 240 Beschäftigte weitergebildet werden.

Die folgenden Themen bilden mögliche Lernprojekte:

  • Veränderungsmanagement
  • Kompetenzentwicklung
  • Umqualifizierung / Anpassungsqualifizierung
  • Wissenstransfer
    • Know-How-Transfer
    • Nachfolgeplanung
    • Notfallplanung
  • Mitarbeitergespräche
  • KVP

Die Abschlussveröffentlichung zum Download hier.
Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf der Projekthomepage unter www.lernpromotoren-wissenplus.de

Projektlaufzeit: Juni 2011 - Mai 2013
Das Projekt Lernpromotoren wird im Rahmen der Initiative „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

PEGASUS

Das Projekt PEGASUS soll die Schmiedebranche in Nordrhein-Westfalen für den demografischen Wandel rüsten, der in vielen Betrieben bereits heute, spätestens jedoch in wenigen Jahren deutlich spürbar sein wird.

PEGASUS steht für Personalarbeit und Gesundheitsschutz bei alternden Belegschaften in der Schmiedeindustrie. Ziele sind:

  • die Sensibilisierung von Schmiedebetrieben für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels
  • die Befähigung von Schmieden, betriebliche Veränderungsprozesse so zu gestalten, dass die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit auch im Alter erhalten bleibt
  • der Transfer der Ergebnisse zur demografieorientierten Arbeitsgestaltung und Qualifizierung

Das Projekt PEGASUS ist ein Verbundprojekt. Sieben Schmiedeunternehmen (Freiform- und Gesenkschmieden) aus NRW (von 30 bis 650 Mitarbeiter) erarbeiten betriebsspezifische, aber dennoch transferierbare Lösungen. Die Betriebe sind:

Das Projektteam bilden:

Beide Einrichtungen haben langfristige Erfahrungen zum demografischen Wandel in Produktions- und Dienstleistungsbranchen und werden die Betriebe bei der Gestaltung des demografischen Wandels durch arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen.

Wichtige Transferpartner sind die Wirtschaftsvereinigung Stahl und die IG Metall.

Es werden passgenaue Instrumente für die Schmiedeindustrie erarbeitet und pilothaft umgesetzt. Zentrale Gestaltungsfelder sind demografiefeste Personalstrategien, betriebliches Eingliederungsmanagement, demografiegerechte Führung, ressourcenorientiertes Gesundheitsmanagement und alternsgerechte Qualifizierung.

Das Projekt PEGASUS läuft vom 01. April 2008 bis 30. September 2009. Es wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein Westfalen sowie vom Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

 

GRAziL

Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihunternehmen

Die Leiharbeitsbranche „boomt“. Jedoch zeigen Untersuchungen, dass insbesondere im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gravierende Unterschiede zwischen der Leiharbeit und dem Normalarbeitsverhältnis bestehen.
Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, denen Leiharbeitnehmer in den Entleihunternehmen ausgesetzt werden, führen zu einem vergleichsweise hohen Gefährdungs- und Belastungspotenzial. Alles deutet darauf hin, dass sich die Kombination aus physikalischen und psychischen Belastungen beim Arbeitseinsatz vorwiegend in psychischen Effekten äußert.


An diesem Punkt setzt das Verbundprojekt GRAziL an: In den Entleihunternehmen, dem Ort des Arbeitseinsatzes, werden die Gesundheitsressourcen für Leiharbeitnehmer direkt gefördert und gestärkt (salutogenetischer Ansatz).
Arbeitsschwerpunkt in GRAziL ist die Entwicklung und Erprobung von Gestaltungslösungen, die ganzheitlich, präventiv und beteiligungsorientiert sind, um die Sicherheit und die Gesundheit(sschutzsituation) bei der Leiharbeit zu verbessern. Dabei steht ein zielgruppenorientiertes Vorgehen und das Einbeziehen aller relevanten betrieblichen Akteursgruppen im Vordergrund. Das heißt, nicht nur die Leiharbeitnehmer, sondern ebenso die mit ihnen kooperierenden Stammarbeitnehmer, die betrieblichen Arbeitsschutzakteure wie auch Führungskräfte und Betriebsräte stehen im Fokus des Gestaltungsansatzes. Für den Produktions- und Dienstleistungssektor werden in und mit insgesamt 14 Modellbetrieben aus sieben Branchen praxistaugliche Werkzeuge und Gestaltungsbausteine entwickelt und in weiteren hinzukommenden Betrieben erprobt.

Für die Übertragbarkeit und die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse ist der Transfer wichtiger Bestandteil des Projekts. Durch die Einbeziehung strategischer Transferpartner wie Berufsgenossenschaften, Gewerkschaften, Berufsverbänden u.a. Multiplikatoren werden die Ergebnisse des Projektes weiter vermittelt und der Wissenstransfer zum Thema Gesundheitsschutz bei der Leiharbeit positiv beeinflusst.

Weitere Informationen und Ergebnisse zum Projekt finden Sie auf unserer Hompage: www.grazil.net

Zudem können Sie die GRAziL-Toolbox hier bestellen.

Projektlaufzeit: August 2008 bis Juli 2011
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter der fachlichen Begleitung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua)

 

STABILA

Ein Demographie-Projekt stellt sich vor!

STABILA steht dabei für „Stärkung der Arbeits-, Beschäftigungs-, Leistungs- und Innovationsfähigkeit alternder Belegschaften“.

Die Verlängerung der Lebenserwartung und der Rückgang der Geburten in Deutschland führen auch zu einer Verschiebung der Altersstruktur in der Erwerbsbevölkerung. Für die Unternehmen beudeutet dies, dass sie die zukünftigen Herausforderungen mit älteren Belegschaften meistern müssen. Dieser Trend wir verstärkt durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters und den Wegfall von Anreizen zur vorzeitigen Beendigung des Arbeitslebens. Es stellt sich die Frage, was Unternehmen jetzt tun können, um sich auf diesen Wandel einzustellen? Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bedürfen wegen permanent dringender Tagesgeschäft hierzu einer kompetenten Unterstützung.

Das Modellprojekt STABILA in der Region Aachen bietet folgende Leistungen:

  • Demografische Initialberatung durch ausgewiesene Experten
  • Fachliche Begleitung von der Analyse der betriebliche Situation bis zur Umsetzung von Maßnahmen
  • Bereitstellung von Informationen und Beispielen „guter Praxis“,
  • Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen sowie
  • praxistaugliche Instrumente für den betrieblichen Umgang mit älter werdenden Belegschaften.

Im Rahmen eines Netzwerks zum besseren Umgang mit demographischen Veränderungen in den Betrieben der Region Aachen arbeiten folgende Institutionen zusammen

Die Projekt-Broschüre zum Download finden Sie hier.

Projektlaufzeit: 01.08.2006 - 31.12.2007
Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen

 

GeFüGe.NRW

Gesundheitsförderung als integrative hrungsaufgabe zur Gestaltung der Arbeit in Betrieben in NRW.

Um im globalen Innovationswettbewerb auch in Zukunft erfolgreich sein zu könenn, werden motivierte, gesunde und kompetente, also: arbeitsfähige Mitarbeiter/innen benötigt. Das Projekt GeFüGe.NRW hat Vorschläge erarbeitet und in der Praxis erprobt, wie die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in den Betrieben nachhaltig verbessert werden kann. Dabei kommt den Führungskräften eine besondere Rolle zu:

In den folgenden 5 kleinen und mittleren Modellbetrieben wurden dazu Management-Instrumente sowie Projektwerkzeuge getestet und in je einem Leitfaden für Führungskräfte und Betriebsräte zusammengestellt.

Als Projektpartner waren mit der

sowohl Arbeitsschutz- als auch Führungskräfte-Expert/inn/en am Projekt beteiligt.

Projektlaufzeit: Oktober 2004 - Juli 2006
Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen