Emotionale Abgrenzung in der Pflege- und Gesundheitsarbeit

Nur wer sich abgrenzen kann, ist auch langfristig fähig zur Empathie.

Zielgruppe

Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft

Lernziel

Zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit sowie zur Gesundheitsförderung und zur unmittelbaren Steigerung des Wohlbefindens erlernen die Teilnehmenden Techniken der emotionalen Abgrenzung und finden ein wertschätzendes Forum, um sich über die Herausforderung auszutauschen, wie ein passendes Verhältnis zwischen Empathie und Abgrenzung gefunden werden kann.

Inhalte

In dem eintägigen Workshop werden individuelle Distanzierungstechniken vorgestellt und erprobt. Zusätzlich werden die eigenen Stresssituationen reflektiert, um herauszufinden welche spezifischen Verhaltensweisen oder Äußerungen Stress auslösen bzw. als belastend wahrgenommen werden. Auf diese Weise können konkrete Strategien zum Umgang hiermit erprobt werden. Gleichzeitig haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich der eigenen körperlichen und seelischen Grenzen bewusst zu werden und zu lernen, diese zu akzeptieren. Unterstützend zu diesem Prozess werden die individuellen Erwartungen und Ansprüche des eigenen Beziehungsverständnisses zwischen Klient und Mitarbeitendem erörtert und im Kontext der Möglichkeiten einer sinnvollen work/life Balance diskutiert.