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PEGASUS

Projektbeschreibung

Das Projekt PEGASUS (Homepage:PEGASUS) soll die Schmiedebranche in Nordrhein-Westfalen für den demografischen Wandel rüsten, der in vielen Betrieben bereits heute, spätestens jedoch in wenigen Jahren deutlich spürbar sein wird.

PEGASUS steht für Personalarbeit und Gesundheitsschutz bei alternden Belegschaften in der Schmiedeindustrie. Ziele sind

  • die Sensibilisierung von Schmiedebetrieben für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels
  • die Befähigung von Schmieden, betriebliche Veränderungsprozesse so zu gestalten, dass die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit auch im Alter erhalten bleibt
  • der Transfer der Ergebnisse zur demografieorientierten Arbeitsgestaltung und Qualifizierung


Das Projekt PEGASUS ist ein Verbundprojekt. Sieben Schmiedeunternehmen (Freiform- und Gesenkschmieden) aus NRW (von 30 bis 650 Mitarbeiter) erarbeiten betriebsspezifische, aber dennoch transferierbare Lösungen. Die Betriebe sind: DEW GmbH, Mahle Brockhaus GmbH, Ruhrtaler Gesenkschmiede GmbH & Co. KG, Bergfeld Schmiedetechnik GmbH, G. Schürfeld GmbH sowie Lemken GmbH & Co. KG.

Das Projektteam bilden prospektiv Gesellschaft für betriebliche Zukunftsgestaltungen Gmbh (Dortmund) und MA&T Sell & Partner GmbH (Köln). Beide Einrichtungen haben langfristige Erfahrungen zum demografischen Wandel in Produktions- und Dienstleistungsbranchen und werden die Betriebe bei der Gestaltung des demografischen Wandels durch arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen.

Wichtige Transferpartner sind die Wirtschaftsvereinigung Stahl und die IG Metall.

Es werden passgenaue Instrumente für die Schmiedeindustrie erarbeitet und pilothaft umgesetzt. Zentrale Gestaltungsfelder sind demografiefeste Personalstrategien, betriebliches Eingliederungsmanagement, demografiegerechte Führung, ressourcenorientiertes Gesundheitsmanagement und alternsgerechte Qualifizierung.

Das Projekt PEGASUS läuft vom 01. April 2008 bis 30. September 2009. Es wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein Westfalen sowie vom Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
  

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