Aktuelle Projekte

AKzentE - 10/21 - 09/26

Arbeitswissenschaftliches Kompetenzzentrum für Erwerbsarbeit in der Industrie4.0 in der Region Aachen

Das Ziel von AKzentE4.0 ist es, eine menschengerechte Einführung und Umsetzung von Konzepten und Technologien der Industrie 4.0 in KMU der Region Aachen zu fördern. Im Rahmen des Projektes werden dafür Methoden und Strategien der Arbeitsgestaltung entwickelt. Weiterhin wird eine Infrastruktur zur Erprobung und Bewertung von technischen Lösungen, für den Wissensaustausch und die Vernetzung von lokalen Akteuren geschaffen.

Das im Projekt etablierte integrative Netzwerk wird kontinuierlich erweitert. Somit kann es sich zu einer zentralen Anlaufstelle entwickeln, die regionale Akteure dabei unterstützt, den strukturellen und digitalen Wandel durch menschengerechte, technologische Innovationen erfolgreich zu gestalten.

MA&T ist einer von diversen Projektpartnern und sieht in dem Projekt die Chance, innovative Gestaltungslösungen an der Schnittstelle von KI - Produktion - Arbeit zu begleiten und aus den Erfahrungen innovative Beratungs- und Qualifizierungslösungen zu entwickeln und transferfähig aufzubereiten.

Projektlaufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2026

GALA – Gesundheitsregion Aachen: innovativ Lernen und Arbeiten, 1/21 - 12/23

GALA – neue Ideen für die stationäre Langzeitpflege in der Region Aachen

Im Rahmen des GALA-Verbundprojektes (Förderung BMBF) unterstützt MA&T die St. Gereon Seniorendienste in Brachelen, einen der langjährigen und innovativen Praxispartner von MA&T, bei der personal- und qualifikationsbezogenen Zukunftsausrichtung der Gesamteinrichtung.

In dem entsprechenden Teilprojekt „Entwicklung innovativer Konzepte für die Digitalisierung in der Pflege“ geht es darum, ein Konzept für einen angepassten Personal- und Qualifikationsmix unter Nutzung der Chancen neuer digitaler Pflegeunterstützungstechnik zu entwickeln, das die Forderungen  der sog. Rothgang-Studie aufnimmt, um ein neues einheitliches Personalbemessungssystem (PeBeM) entsprechend § 113 c SGB XI modellhaft in die Praxis umzusetzen. In einem zweiten Arbeitsschwerpunkt werden von St. Gereon und MA&T gemeinsam neue – auch digitale – Lehr-Lernformate für das Gelingen der generalistischen Pflegeausbildung entwickelt und erprobt.

Insgesamt werden in dem  Projekt GALA  von 12 Partnern aus Forschung, Lehre und Praxis der Region Aachen in verschiedenen Teilprojekten innovative Werkzeuge und Modelle der Arbeitsgestaltung und -organisation für den Gesundheits- und Pflegebereich entwickelt und erprobt.  

Forschungs- und Projektpartner:

  • FIR e. V. an der RWTH Aachen (Gesamtkoordination)
  • Gereon Seniorendienste gGmbH
  • RWTH Aachen – Institut für Arbeitswissenschaft (IAW)
  • FOM Hochschule
  • Region Aachen Zweckverband
  • Gesellschaft für Produktionshygiene und Sterilitätssicherung mbH
  • Hückelhoven Vostra GmbH
  • Lebenshilfe Aachen GmbH
  • Heinen Automation GmbH & Co. KG
  • Monschau Modell Aachen GmbH
  • UKA AIXTRA
  • MedAix GmbH

 

Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2023

ATA/OTA - 07/21 - 06/23

Ausgestaltung der Ausbildung zum/zur Anästhesietechnischen- und Operationstechnischen Assistenten oder Assistentin

Die Ausbildung zum/zur Anästhesietechnischen- und Operationstechnischen Assistenten oder Assistentin ist seit dem 14. Dezember 2019 durch das ATA-OTA-Gesetz und seit dem 4. November 2020 durch die ATA-OTA-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung erstmals bundeseinheitlich geregelt. Mit In-Kraft-Treten des Gesetzes mit der entsprechenden Verordnung zum 01.01.2022, erfordert der vom Bund eingeräumte Gestaltungsspielraum der Länder bei der Umsetzung auf Landesebene ein Rahmencurriculum für die schulische und einen Rahmenausbildungsplan für die praktische Ausbildung.

Ziel des Gesamtprojektes ist die einheitliche und vergleichbare Ausgestaltung der staatlich anerkannten ATA-OTA-Ausbildung in Nordrhein-Westfalen durch Entwicklung eines Rahmencurriculums sowie eines Rahmenausbildungsplans. Dies soll im Austausch mit den Akteuren der Schul- und Ausbildungslandschaft in NRW sowie mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen entstehen.

MA&T übernimmt in diesem Projekt das Projektmanagement, welches die Einigung über zentrale Vorgehensweisen, Inhalte und Meilensteine der Projektarbeit sowie die Abstimmung zwischen den Projektakteuren umfasst.

Projektlaufzeit: Juli 2021 bis Juni 2023

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Projektpartner/innen:

  • Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit gGmbH (BZPG) in der StädteRegion Aachen, Würselen,
    Herr Thomas Kutschke, Projektkoordinator, Landesvorstand des BLGS
  • Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe der Kaiserwerther Diakonie, Düsseldorf
  • kbs, Mönchengladbach
  • Bildungszentrum Niederrhein, Wesel
  • Karl Borromäus Schule für Gesundheitsberufe gGmbH, Bonn
  • Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP), Köln
  • MA&T Sell & Partner GmbH, Würselen
TEMI - Erweiterung sozialer Teilhabe durch Telerobotik in der Pflege 02/21 - 02/22

Erweiterung sozialer Teilhabe durch Telerobotik in der Pflege 02/21 - 02/22

Mit anderen Menschen verbunden zu sein, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ein Mangel sozialer Kontakte und einhergehende Einsamkeit erhöhen das Krankheits- und Sterberisiko. Digitalisierung bietet neue Chancen, um Kontakt und soziale Teilhabe auch über räumliche Distanz zu ermöglichen. Pflegeheimbewohner*innen ist bislang allerdings der Zugang zur digitalen Welt weitgehend verschlossen.

Die St. Gereon Seniorendienste wollen in dem Projekt "Erweiterung sozialer Teilhabe durch Telerobotik in der Pflege" das Tor in die digitale Welt für die Bewohner*innen öffnen. Standardtechnik ist aufgrund der Komplexität und Unübersichtlichkeit der Bedienungsebenen für die vielfach eingeschränkten pflegebedürftigen Menschen in der Handhabung schwierig. Daher soll der Einsatz von Tele-Robotoren (TEMI) der Firma Medisana zur Erweiterung sozialer Teilhabe in der stationären Pflege erkundet und erprobt werden.

MA&T begleitet und unterstützt das partizipativ ausgerichtete Praxisprojekt über alle Projektphasen: von der Ausgangserhebung, über den technischer Anforderungskatalog, die exemplarische Erprobung von Einsatzszenarien und Entwicklung der Einsatzkonzeption, die Schulung des Betreuungsteams, die pilothafte Praxiseinführung, die ganzheitliche Erfahrungsreflexion bis hin zu den Anpassungserfordernissen für den Transfer.

Die technische Anpassung der Temi-Benutzeroberfläche an die spezifischen Voraussetzungen und Bedürfnisse in der Pflege übernimmt die Aachener Firma Doc's in Cloud.

Projektlaufzeit: 15.02.2021 bis 14.02.2022

Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

 

 

KoWeP - Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege 01/21 - 04/2023

Wertschätzung und Selbstbewusstsein der Pflegekräfte fördern - das KoWeP-Projekt

Die gesellschaftliche Wertschätzung eines Berufs hängt stark von der Fähigkeit ab, eigenes Handeln und dafür benötigte Kompetenzen in der Öffentlichkeit verständlich zu beschreiben. Studien haben gezeigt, dass Pflege- und Altenpflegefachkräfte ihre Tätigkeit häufig negativ und ihre fachliche Expertise nicht angemessen darstellen. Diese Befunde entsprechen vielfach auch der Selbstwahrnehmung der Pflegefachkräfte, wie eine Auswertung der Aktion „Mehr-Pflege-Kraft“ des Bundesgesundheitsministeriums gezeigt hat.

Im Projekt KoWeP soll daher die Kompetenzkommunikation, das heißt die sprachliche Darstellung der Berufskompetenz von Pflegenden, gesteigert werden. Es geht also um die konzeptionelle Entwicklung und Erprobung eines Schulungsmoduls zur Stärkung professioneller Kompetenzkommunikation in der Pflege.

Ausgehend von den Erkenntnissen aus der Forschung und angebunden an das Pflegenetzwerk Deutschland (https://pflegenetzwerk-deutschland.de) wird in diesem Projekt ein Schulungskonzept zur Stärkung der Kompetenzkommunikation beruflich Pflegender entwickelt, erprobt und evaluiert.

MA&T ist einer von vier Projektpartnern und ist mit für die Gestaltung der KoWeP-Schulungen zuständig.

Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 30.04.2023

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit und ist eingebunden in die Öffentlichkeitsarbeit des Pflegenetzwerks Deutschland (https://pflegenetzwerk-deutschland.de/).

Projektpartner sind:

  • Frankfurt University of Applied Sciences, Prof. Dr. Klaus Müller, Projektleitung
  • Deutsches Institut für Angewandte Pflegeforschung e.V, Prof. Michael Isfort
  • Deutsche Angestellten-Akademie DAA Westfalen, Kurt-Georg Ciesinger
  • MA&T Sell & Partner GmbH, Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen

 

aNna – auch in der Nacht nicht alleine - 04/2020 - 03/2023

Unterstützungssystem der Pflegeinfrastruktur in den Abend- und Nachtstunden weiterentwickeln

 

Für pflegebedürftige Personen und ihre pflegende Angehörige besteht aktuell in den Abend- und Nachstunden ein Mangel von Unterstützungsangeboten. Die Versorgungslücke führt bzw. verstärkt Überforderungs- und Belastungssituationen von pflegenden Angehörigen. Aktuell ist als Lösung lediglich eine Versorgung in einer vollstationären Pflegeeinrichtung möglich, was nicht den Wünschen und Bedürfnissen der Pflegebedürftigen entspricht und der Strategie „ambulant vor stationär“ entgegensteht.

Ziel des Projektes aNna ist, das Unterstützungssystem der Pflegeinfrastruktur in den Abend- und Nachtstunden weiterzuentwickeln und dadurch die Lebensqualität älterer Personen und pflegender Angehöriger zu verbessern. Hierzu wird eine internationale Recherche zu neuen Angebotsformen und eine differenzierte Erhebung der Bedarfe und Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und ihrer pflegenden Angehörigen durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden im Projekt partizipativ verschiedene Unterstützungsformate entwickelt und in Kooperationen mit weiteren Praxispartnern getestet und gemeinsam mit der Zielgruppe evaluiert. Gleichzeitig werden die zur Implementierung benötigten Rahmenbedingungen untersucht.

aNna ist ein Kooperationsprojekt der Franziskusheim gGmbH, einer breit aufgestellten und innovationsfreudigen Pflegeeinrichtung, und der MA&T GmbH.
Im Projekt aNna werden von MA&T neben der Beteiligung an den Recherche- und Entwicklungsarbeiten für neue Unterstützungsangebote insbesondere die Entwicklung und Auswertung der Bedarfserhebung und späteren Evaluation bearbeitet. Darüber hinaus wirkt MA&T an der Erarbeitung von Voraussetzungen für die Übertragung der Ergebnisse des Projektes in die Regelversorgung mit.

 

Projektlaufzeit: 01.04.2020 bis 31.03.2023

Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

 

 

Care- & Mobility-Innovation - 01/2020 - 12/2022

Das Projekt „Care and Mobility Innovation“ dient der Entwicklung und Implementierung einer regional getriebenen Innovationsstrategie für die Leitmärkte digitale Gesundheitswirtschaft und intelligente Mobilität.

Die Region Aachen soll zu einem führenden Standort für telemedizinische Anwendungen und für die intelligente Mobilität der Zukunft werden.

Dabei verfolgt die regionale Innovationsstrategie nicht nur das Ziel, jede Branche für sich zu stärken und angesichts der digitalen Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Der Ansatz konzentriert sich insbesondere auf die Potenziale, die sich aus der Verknüpfung der beiden Branchen Gesundheitswirtschaft und Mobilität ergeben.

MA&T unterstützt in dem Projekt die Entwicklung innovativer Ideen für die Gesundheitswirtschaft und den Ansatz, dass neue Fachkräfte für die Gesundheitswirtschaft gewonnen werden können, wenn die Branche sich als innovativ und technikaffin präsentiert

Forschungs- und Projektpartner:

  • Region Aachen Zweckverband
  • Stadt Aachen
  • DigitalHUB e.V.
  • Universitätsklinikum der RWTH Aachen - Innovationszentrum für Digitale Medizin
  • GO mobile AG
  • AGIT mbH
  • Medlife e.V.
  • MA&T Sell & Partner GmbH
  • StädteRegion Aachen
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mb

Homepage: https://careandmobility.de/

Projektlaufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2022

Das Projekt wird gefördert durch Europäische Union (EFRE) 2014-2020 "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" und das Land NRW

 

 

PfleBeO - Expertise - 12/2019 - 10/2021

PfleBeO-Teilprojekt von MA&T: Expertise zur lebensweltbezogenen Bewegungs- und Gesundheitsförderung für Bewohnerschaft und Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen

 

Der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) hat das Projekt „Pflegeeinrichtungen – Bewegungsfreundliche Organisationen“ (PfleBeO) initiiert und ist Auftraggeber der verschiedenen Teilprojekte.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, ein Konzept zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, welches bewegungsfördernde Strukturen und Prozesse in stationären Pflegeeinrichtungen stärkt. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines Qualifizierungsangebots. Die durch das Angebot qualifizierten „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sollen Beratungs- und Schulungsleistungen sowie Netzwerkarbeit im Sinne des Lebensweltansatzes erbringen und dadurch Pflegeeinrichtungen unterstützen, nachhaltig Veränderungen in ihren Organisationen hin zu mehr Bewegungsgesundheit zu bewirken.

In dem von MA&T verantworteten Teilprojekt 4 werden eine Expertise und ein Handlungsleitfaden für stationäre Pflegeeinrichtungen erarbeitet. Darin werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Bewegungsförderung für die Bewohnerschaft mit Gesundheitsförderung für die Beschäftigten stationärer Pflegeeinrichtungen verknüpft werden kann. Auch dieses Wissen wird Teil des Instrumentariums der „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sein.

Zunächst wird in einer Expertise beschrieben werden, ob, wie und unter welchen Bedingungen eine solche Integration von bewegungs- und gesundheitsfördernden Ansätzen für Bewohnerschaft und Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen möglich ist. Dazu werden anknüpfend an eine Literaturanalyse Interviews und Workshops mit Experten (z. B. aus themenverwandten Projekten, aus Verbänden und Ministerien und von Präventionsträgern) durchgeführt sowie Vor-Ort-Maßnahmen anderer Teilprojekte begleitet und ausgewertet.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird ein Vorschlag entwickelt, welche Strukturen und Inhalte ein „Integriertes Gesundheitsmanagementsystem“ haben könnte, das gleichzeitig auf Bewohnerschaft und Beschäftigte zielt und in ein ganzheitliches Managementsystem für stationäre Pflegeeinrichtungen eingebettet ist.

Projektlaufzeit: Dezember 2019 bis Oktober 2021.

 

PfleBeO - Organisationsentwicklung - 11/2019 - 12/2022

PfleBeO-Teilprojekt von MA&T: Beratung zur bewegungsfördernden Organisationsentwicklung für Bewohner/innen in stationären Pflegeeinrichtungen

 

In dem PfleBeO-Projekt ist MA&T u.a. mit der begleitenden Beratung zur Organisationsentwicklung für das Projekt zu „bewegungsfreundlichen Lebenswelten in stationären Pflegeeinrichtungen“ der Forschungsgruppe Geriatrie Lübeck beauftragt.

Der Verband der privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) hat das Projekt „Pflegeeinrichtungen – Bewegungsfreundliche Organisationen“ (PfleBeO) initiiert und ist Auftraggeber der verschiedenen Teilprojekte.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, ein Konzept zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, welches bewegungsfördernde Strukturen und Prozesse in stationären Pflegeeinrichtungen stärkt. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines Qualifizierungsangebots. Die durch das Angebot qualifizierten „Bewegungsberater*innen für Pflegeeinrichtungen“ sollen Beratungs- und Schulungsleistungen sowie Netzwerkarbeit im Sinne des Lebensweltansatzes erbringen und dadurch Pflegeeinrichtungen unterstützen, nachhaltig Veränderungen in ihren Organisationen hin zu mehr Bewegungsgesundheit zu bewirken.

In dem hier aufgeführten Teilprojekt unterstützt MA&T die Forschungsgruppe Geriatrie Lübeck (bekannt u.a. durch das LMB: Lübecker Modell Bewegungswelten) in Fragen der Organisationsentwicklung in Pflegeeinrichtungen. Dieses Teilprojekt besteht aus zwei Phasen: Zunächst wird gemeinsam mit zehn stationären Pflegeeinrichtungen erprobt, wie Bewegungsförderung mittels eines partizipativen Prozesses geplant und umgesetzt werden kann. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus Phase 1 wird eine Qualifizierung zum/r „Bewegungsberater*in für Pflegeeinrichtungen“ entwickelt. In der zweiten Phase werden neu qualifizierte Bewegungsberater*innen den partizipativen Prozess zur Bewegungsförderung in weiteren zehn Einrichtungen umsetzen. In beiden Phasen werden die Effekte auf die Mobilität der Bewohnerschaft evaluiert.

Projektlaufzeit: November 2019 bis Dezember 2022

 

AIDA - 11/2019 - 10/2022

Ärztliche Fachkompetenz und Diagnostik rund um die Uhr

Im Projekt AIDA wird ein telemedizinisches System für die stationäre Pflege erprobt, um die ärztliche Versorgung der Bewohner*innen - auch außerhalb der Praxiszeiten - besser sicherzustellen.

Ein aktueller Artikel in der Zeitschrift CAREkonkret veranschaulicht die Vorzüge:

Großmann, H.; Czaplik, M. (2021). Ärztliche Fachkompetenz rund um die Uhr. Zukunftsweisende Wege für die medizinische Versorgung in der stationären Pflege. CAREkonkret 2021 (4), S.16.

 

Mit dem Projekt AIDA soll ein Konzept für Televisiten in stationären Altenpflegeeinrichtungen entwickelt und umgesetzt werden. Dadurch soll eine bedarfsgerechte Versorgung von Patient/inn/en in Alten- und Pflegeheimen gewährleistet und Arztpraxen sollen entlastet werden. Über eine telemedizinische Anwendung soll eine räumlich unabhängige Verfügbarkeit ärztlicher Fachkompetenz adressiert werden.

Der Fachkräftemangel führt zu einer Arbeitsverdichtung auf ärztlicher und pflegerischer Seite. Aus diesem Grund kann nur noch selten ein Hausbesuch im Alten- oder Pflegeheim stattfinden. Außerdem wird bei einer Zustandsverschlechterung meist direkt ein Notruf abgesetzt, der unmittelbar in einer Krankenhauseinweisung endet, auch wenn die Patienten häufig ambulant in ihrer Pflegeeinrichtung weiterbehandelt werden könnten.

Ziel von AIDA ist die Entwicklung eines neuartigen Konzeptes zur Verbesserung der Patientenversorgung und eine arbeitswissenschaftliche und ökonomische Betrachtung der stationären Altenpflege durch diese Veränderung. Dabei sollen nicht nur die betreuenden Hausärzte telemedizinisch angebunden werden, sondern auch als 24/7-Überbrückung ein telemedizinischer Notdienst eingerichtet werden. So können ärztliche und pflegerische Personalkapazitäten effektiver genutzt, sowie eine ganzheitliche Patientenversorgung gewährleistet werden.

Im Projekt AIDA werden von MA&T sowohl Fragen der Organisationsentwicklung, Arbeitsgestaltung und Qualifizierung bei der Einführung von Televisiten in Altenheimen und Arztpraxen bearbeitet, als auch Lösungen für die die rechtlichen und ökonomischen Fragen entwickelt, die bei der Vorbereitung der Übertragung der Ergebnisse des hier beantragten Projektes in die Regelversorgung entstehen.

Projektpartner:

  • Uniklinik RWTH Aachen, Klinik für Anästhesiologie, Sektion Medizintechnik
  • Docs in Clouds TeleCare
  • MA&T Sell & Partner GmbH
  • Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd
  • Sankt Gereon Seniorendienste

Projektlaufzeit: November 2019 bis Oktober 2022

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage: www.projekt-aida.org

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union (EFRE) 2014-2020 "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" und das Land NRW

 

 

Digikomp-Ambulant - 07/2019 - 06/2022

Ambulante Alten- und Krankenpflegekräfte stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn mit wenig Personal bei hoher psychischer und körperlicher Belastung qualitativ hochwertige Pflege geleistet werden soll.

Von verschiedenen Unternehmen werden für diese Problematik pflegeunterstützende Technologien entwickelt und angeboten, aber es fällt nicht leicht, den tatsächlichen Bedarf der Pflegekräfte zu adressieren.

Im Forschungsprojekt DigiKomp-Ambulant sollen hierzu in enger Kooperation zwischen Entwickler*innen und Anwender*innen neue benutzerfreundliche Lösungen erarbeitet werden.

Ausgangspunkt ist die Entwicklung einer neuen Sensorik, die die Daten (Vitaldaten, Bewegungsdaten etc. ) erfasst, die von den Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, den Pflegekräften und den betreuenden Ärzten  für wesentlich gehalten werden.

Eine neue Vernetzungssoftware bietet die Grundlage, den Pflegekräften wichtige Informationen auch dann zugänglich zu machen, wenn sie nicht vor Ort sind. Auf diese Weise können die ambulanten Einsatzkräfte Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit Mensch und Technik erlangen: sie sind besser vorbereitet, können anstehende Tätigkeiten zielgerichtet durchführen und stehen in Kontakt mit allen Beteiligten. So bleibt mehr Zeit für Kommunikation und Beziehungsgestaltung durch persönliche Gespräche.

Projektpartner, die mit uns (MA&T) als Projektkoordinator in diesem Forschungsvorhaben zusammenarbeiten:

 

Projektlaufzeit: Juli 2019 bis Juni 2022

Ein Verbundprojekt im Rahmen der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung und Entwicklung auf dem Gebiet „Zukunft der Arbeit – Mittelstand: innovativ und sozial“.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der MA&T Sell & Partner GmbH.

Weit Mehr! - Weiterbilden Metall Rheinland - 05/2018 - 04/2021

Das Projekt „Weit mehr!“ richtet sich an metallverarbeitende Betriebe im Rheinland.
Es werden pilothaft Weiterbildungsstrukturen entwickelt, umgesetzt und erprobt, die sich an konkreten drei betrieblichen Problemlagen orientieren:

- alternde Belegschaften: Einführung von Gruppen- und Mischarbeit inkl. der Umsetzung von konkreten Qualifizierungsmaßnahmen
- Digitale Transformation und Lean-Konzepte: Unterstützung von Fach- und Führungskräften durch Qualifizierung
- Fachkräftemangel: An- und Ungelernte durch fachliche Qualifizierungen fit machen für erweiterte Wertschöpfung

Um die unterstützende Rolle von Führungskräften und Betriebsräten zu gewährleisten, werden diese im Rahmen des Projekts gezielt sensibilisiert und geschult.

Wir bilden Prozessbegleiter/innen aus, die als Promotoren von Organisations- und Personalentwicklung in den Betrieben tätig werden und Nachhaltigkeit der geschaffenen Strukturen garantieren sollen. Die erworbenen Qualifikationen der Mitarbeitenden werden in einem individuellen Kompetenzpass dokumentiert, somit können für die Zielgruppe „An- und Ungelernte“ Ausbildungsinhalte zertifiziert werden, die in Ihrer Summe zu einem facharbeiterähnlichen Niveau führen können.

Unsere Herangehensweise basiert auf einer Analyse des Ist-Zustandes im Unternehmen, daraufhin werden Soll-Konzepte herausgearbeitet und die Umsetzung in die Wege geleitet.
Die lokalen Sozialpartner, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper und die IG Metall Köln-Leverkusen, unterstützen das Projekt und beteiligen sich am Ergebnistransfer.
Um die genannten Ziele zu erreichen gliedert sich „Weit mehr!“ in drei Teilprojekte auf:

1. Personal nachhaltig entwickeln (MA&T)
2. Mitbestimmen und Beteiligen (bsb)
3. Führen und Leiten (INOWIS)

Die Qualifizierungs- und Beratungsunternehmen MA&T, bsb und INOWIS ergänzen sich in Ihren Kompetenzen und vertreten den sozialpartnerschaftlichen Charakter auch auf der Dienstleisterseite. Weiter Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: Mai 2018 - April 2021
Das Projekt „Weit Mehr!“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

ESF-Evaluation - 07/2017 - 12/2024

Evaluation von ESF-Projekten zur Unterstützung arbeitssuchender Menschen

Im Auftrag des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien (Region Eupen – St. Vith) evaluiert MA&T gemeinsam mit weiteren Partnern (Nadine Spoden, H&P Luxemburg, und Antonius Schröder, Dortmund) die Umsetzung des Operationellen Programms des ESF (Europäischer Sozialfonds) in der Förderperiode 2014-2020 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
Ziel der evaluierten ESF-Projekte ist die Unterstützung arbeitsuchender Menschen in den Prioritätsachsen Beschäftigung, Soziale Integration und Bildung/Weiterbildung.

Bei der Evaluation werden u.a. die folgenden Bewertungsaspekte einbezogen:

  • Relevanz: Angemessenheit der Zielsetzungen in Bezug zum Bedarf
  • Kohärenz: Zusammenspiel untereinander und mit anderen geförderten Maßnahmen
  • Wirksamkeit: Realisierung der geplanten Ziele
  • Effizienz: Finanzieller Aufwand, Teilnehmerzufriedenheit
  • Mehrwert: Additionalität zu anderen Leistungen, Deckungsgrad der Teilnehmer zur potentiellen Zielgruppe

Die Prioritätsachse „Beschäftigung“ richtet sich vorrangig an Arbeitsuchende, deren Einstieg bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen erleichtert werden soll. In der Prioritätsachse „Soziale Integration“ werden vornehmlich Menschen mit mehrfachen Integrationshemmnisse angesprochen. Die Prioritätsachse „Bildung und Weiterbildung“ richtet sich in erster Linie an Arbeitnehmer und Selbständige, die durch Beratung und berufliche Weiterbildung ihre Beschäftigungssituation stärken und verbessern können.

Projektlaufzeit: Juli 2017 bis Dezember 2024