Aktuelle Projekte

Digikomp-Ambulant

Ambulante Alten- und Krankenpflegekräfte stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn mit wenig Personal bei hoher psychischer und körperlicher Belastung qualitativ hochwertige Pflege geleistet werden soll.

Von verschiedenen Unternehmen werden für diese Problematik pflegeunterstützende Technologien entwickelt und angeboten, aber es fällt nicht leicht, den tatsächlichen Bedarf der Pflegekräfte zu adressieren.

Im Forschungsprojekt DigiKomp-Ambulant sollen hierzu in enger Kooperation zwischen Entwickler*innen und Anwender*innen neue benutzerfreundliche Lösungen erarbeitet werden.

Ausgangspunkt ist die Entwicklung einer neuen Sensorik, die die Daten (Vitaldaten, Bewegungsdaten etc. ) erfasst, die von den Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen, den Pflegekräften und den betreuenden Ärzten  für wesentlich gehalten werden.

Eine neue Vernetzungssoftware bietet die Grundlage, den Pflegekräften wichtige Informationen auch dann zugänglich zu machen, wenn sie nicht vor Ort sind. Auf diese Weise können die ambulanten Einsatzkräfte Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit Mensch und Technik erlangen: sie sind besser vorbereitet, können anstehende Tätigkeiten zielgerichtet durchführen und stehen in Kontakt mit allen Beteiligten. So bleibt mehr Zeit für Kommunikation und Beziehungsgestaltung durch persönliche Gespräche.

Projektpartner, die mit uns (MA&T) als Projektkoordinator in diesem Forschungsvorhaben zusammenarbeiten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022

Ein Verbundprojekt im Rahmen der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung und Entwicklung auf dem Gebiet „Zukunft der Arbeit – Mittelstand: innovativ und sozial“.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der MA&T Sell & Partner GmbH.

 

Weit Mehr! - Weiterbilden Metall Rheinland - 05/2018 - 04/2021

Das Projekt „Weit mehr!“ richtet sich an metallverarbeitende Betriebe im Rheinland.
Es werden pilothaft Weiterbildungsstrukturen entwickelt, umgesetzt und erprobt, die sich an konkreten drei betrieblichen Problemlagen orientieren:

- alternde Belegschaften: Einführung von Gruppen- und Mischarbeit inkl. der Umsetzung von konkreten Qualifizierungsmaßnahmen
- Digitale Transformation und Lean-Konzepte: Unterstützung von Fach- und Führungskräften durch Qualifizierung
- Fachkräftemangel: An- und Ungelernte durch fachliche Qualifizierungen fit machen für erweiterte Wertschöpfung

Um die unterstützende Rolle von Führungskräften und Betriebsräten zu gewährleisten, werden diese im Rahmen des Projekts gezielt sensibilisiert und geschult.

Wir bilden Prozessbegleiter/innen aus, die als Promotoren von Organisations- und Personalentwicklung in den Betrieben tätig werden und Nachhaltigkeit der geschaffenen Strukturen garantieren sollen. Die erworbenen Qualifikationen der Mitarbeitenden werden in einem individuellen Kompetenzpass dokumentiert, somit können für die Zielgruppe „An- und Ungelernte“ Ausbildungsinhalte zertifiziert werden, die in Ihrer Summe zu einem facharbeiterähnlichen Niveau führen können.

Unsere Herangehensweise basiert auf einer Analyse des Ist-Zustandes im Unternehmen, daraufhin werden Soll-Konzepte herausgearbeitet und die Umsetzung in die Wege geleitet.
Die lokalen Sozialpartner, der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper und die IG Metall Köln-Leverkusen, unterstützen das Projekt und beteiligen sich am Ergebnistransfer.
Um die genannten Ziele zu erreichen gliedert sich „Weit mehr!“ in drei Teilprojekte auf:

1. Personal nachhaltig entwickeln (MA&T)
2. Mitbestimmen und Beteiligen (bsb)
3. Führen und Leiten (INOWIS)

Die Qualifizierungs- und Beratungsunternehmen MA&T, bsb und INOWIS ergänzen sich in Ihren Kompetenzen und vertreten den sozialpartnerschaftlichen Charakter auch auf der Dienstleisterseite. Weiter Informationen erhalten Sie auf der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: Mai 2018 - April 2021
Das Projekt „Weit Mehr!“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

ZIQ - Zielgruppen im Quartier - 03/2017 - 08/2019


Der Trend in den meisten Industrieländern geht weg von großen stationären Einrichtungen hin zu kleinteiligen und stärker auf die individuellen Bedarfe älterer Menschen angepassten Wohnformen. Hilfebedürftigen soll so ein Verbleib im Quartier in unmittelbarer Nähe zum gewohnten Umfeld ermöglicht werden.

Das Projekt will dazu beitragen, dass moderne Quartierskonzepte auch zielgruppenspezifisch zugeschnitten werden, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, für ältere Frauen mit Traumaerfahrungen oder für ältere Menschen mit Behinderung.

Im Rahmen des Projektes werden in beispielhaften Quartieren in Hückelhoven und Recklinghausen zielgruppenspezifische Bedarfe erfasst und in zielgruppengerechte Dienstleistungen überführt.

So können wirtschaftliche Impulse für die Bau- und Pflegewirtschaft mit zielgruppengerechten Innovationen für Pflege und Gesundheit Älterer kombiniert werden. Aus den umgesetzten Innovationsbeispielen werden Instrumente für andere Quartiere abgeleitet.

Zielgruppen im Quartier – Modellhafte Umsetzungen kultursensibler, gendergerechter, inklusiver und traumasensibler Quartierskonzepte für eine zielgruppenadäquate Versorgung älterer Menschen

Projektpartner:

  • MA&T Sell & Partner GmbH, Würselen
  • Lebenshilfe Mitte Vest e.V., Recklinghausen
  • Paula e.V., Köln
  • St. Gereon Seniorendienste gGmbH, Hückelhoven

Internet: www.zielgruppen-im-quartier.de

 

Projektlaufzeit: März 2017 bis August 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation Pflege und Alter des Landes Nordrhein Westfalen

 

GanPS - Industrie Arbeit 4.0 für KMU im Rahmen Ganzheitlicher Produktionssysteme - 11/2016 - 01/2019


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Förderbereich "KMU-innovativ" das von MA&T mit entwickelte Verbundprojekt GanPS 4.0.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung KMU-fähiger, übertragbarer, aber einzelbetrieblich anpassbarer Strategien, um neue Technologien aus dem Spektrum "Industrie 4.0" erfolgreich in produzierenden KMU der metallverarbeitenden Industrie einsetzen zu können.

Nähere Informationen finden sich auf der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: November 2016 - Januar 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Pflege Prävention 4.0 - 01/2016 - 04/2019

Pflege-Prävention 4.0 ist ein Verbundprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Zentraler Projektgegenstand ist die Erforschung von präventiven Maßnahmen für eine sichere und gesunde Arbeit in der Altenpflege von heute und von morgen.

Am Projekt beteiligen sich fünf Unternehmen aus Forschung und Praxis in NRW:

  • als Koordinator das private Forschungs- und Beratungsinstitut MA&T aus Würselen bei Aachen (FKZ 01FA15096)
  • als Forschungspartner das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. in Köln
    (FKZ: 01FA15097) und die DAA (Deutsche Angestellten Akademie) aus Bielefeld
    (FKZ: 01FA15171) sowie
  • als Praxispartner die Johanniter Seniorenhäuser GmbH, Regionalzentrum West in Köln
    (FKZ: 01FA15100) sowie
    die St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven-Brachelen (FKZ: 01FA15099).

Es soll erforscht werden, wie sich Beschäftigte in der professionellen Altenpflege in den verschiedenen berufsbiografischen Phasen von der Ausbildung bis zum Berufsende mit der eigenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit auseinandersetzen und wie sie angeregt werden können, Gesundheitsprävention als Chance für bessere Arbeit und bessere Selbstverwirklichung zu erkennen und eigenaktiv anzugehen.

Dafür sollen die Arbeitgeber verbesserte Konzepte der Arbeitsgestaltung entwickeln und umsetzen.

Neue Konzepte zum Einsatz von digitalen Technologien und technischen Assistenzsystemen und neue Strategien zur Rotation zwischen verschiedenen Dienstleistungsangeboten von Einrichtungen der Altenpflege sollen für einen präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz genutzt werden.

Das Projekt läuft drei Jahre ab dem 01.01.2016 und wird mit 1 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ gefördert. Die Projektträgerschaft liegt beim PTKA Projektträger Karlsruhe.

Weitergehende Informationen finden Sie aufg der Projekthomepage.

 

Projektlaufzeit: Januar 2016 - April 2019
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)